Vita von Johannes Moldan

Hier möchte ich mich und meine Sportart Triathlon vorstellen. Ich heiße Johannes Moldan wurde am 29.04.88 in Wertheim geboren und hatte schon immer das Bedürfnis mich durch Sport an meine Grenzen zu bringen. Zum Triathlon kam ich nicht, wie die Meisten, über einen Leichtathletik oder Schwimmverein, sondern über einige sportliche Umwege. Meine Laufbahn als Sportler begann irgendwann Ende der 4 Klasse. Damals kam mein erster Trainer und Personalcoach zu mir, der mich eigentlich erst durch seinen enormen Bewegungsdrang zum Ausdauersport brachte. Mein Hund Bingo!

Durch ihn kam ich zum Mountainbiken und Laufen. Mit 13 begann ich mit Kickboxen, hier war ich dann auch bis Ende 2007 als Trainer aktiv. Parallel dazu wuchs meine Begeisterung für das Mountainbiken und so füllte sich mein Keller regelmäßig mit neuen Rädern. Als ich dann vom Cross-Country, Downhill bis hin zum Dirtbike alles durch hatte, fehlte mir eigentlich nur noch ein Rennrad.

Zugegeben, ich war auch nie wirklich scharf auf ein Rennrad. Die schmalen Reifen und die Leggins fand ich total uncool. Geändert hat sich das erst, als mir mein Onkel aus gesundheitlichen Gründen sein Bianchi vermachte. Nach dem Motto „Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul“ war ich jetzt also Rennradfahrer und erkannte recht schnell die Vorzüge dieser „Schmalreifengefährte“. Man kommt mit gleichem Kraft und Zeitaufwand wesentlich weiter als mit Stollenbereifung.

Jetzt war ich aber immer noch kein Triathlet! Dazu musste ich erst mit meinem Freund Thomas Schlachter nach Paris radeln. Die wohl chaotischste Reise meines bisherigen Daseins! Wahrscheinlich wird sie das auch bleiben, aber egal, für die 690 km waren wir 2,5 Tage unterwegs und konnten recht lustige Eindrücke sammeln. Zurück nach Hause fuhren wir dann mit dem Zug, wobei Bimmel Bahn der passendere Ausdruck ist. Wir hatten also genug Zeit uns über Gott und die Welt zu unterhalten. Dabei kam ich auf die Idee, dass Triathlon eigentlich die passende Sportart für mich wäre.

Aus dieser Idee sollte eine Woche später schon „harte“ Realität werden. Denn was ich nicht wusste war, dass Thomas selbst schon Triathlon gemacht hat und zwar zusammen mit Normann Stadler, Christian Weimer und anderen, die damals noch in Dörlesberg bei Friedrich Stadler trainierten. Die Leichtathletik/Triathlon-gruppe in ihrer eigentlichen Form bestand zwar nichtmehr, jedoch war Friedrich Stadler gleich bereit mir eine Chance zu geben und mich zu trainieren.

Seitdem, also seit Juli 2007, habe ich mich in allen drei Teildisziplinen gewaltig verbessert. Beim Laufen konnte ich meine 10km Zeit von 45 min auf 33Min verbessern. Beim Schwimmen ist der Fortschritt noch extremer, denn im Herbst 2007 konnte ich noch keine 25m durchkraulen, ohne dabei fast zu ertrinken. Hier fiel mir das Training logischerweise auch am schwersten. Trotzdem schaffte ich es irgendwie von 35 auf 20 min zu kommen (1500 m), meine Lieblingsdisziplin wird aber weiterhin das Radfahren bleiben. Auf dem Sattel bin ich immer an der Grenze zu Lichtgeschwindigkeit unterwegs!