Karlsfelder Triathlon

Hallo Zusammen,

hier bin ich mal wieder! Es war jetzt etwas länger ruhig um mich… das lag leider daran, dass es mich noch einmal mit dem pfeifferschen Drüßenfieber erwischt hat und ich lieber geschaut habe, dass ich fit werde, statt irgendwelchen Nonsence zu schreiben.

Es gab ja nichts sportliches zu berichten… und updates, wie ich mich so fühle, naja, die Zielgruppe die das interessiert, muss erst noch erfunden werden! 😉

Also gut, ich war jetzt rund 3 Monate etwas angeschossen bzw. komplett platt. Aber seit rund vier Wochen läuft es endlich wieder wie es soll!

Ich bin super froh, dass ich wieder alle Einheiten die ich so auf meinem Plan stehen habe umsetzen kann und nicht mehr wie die letzten Monate ständig müde bin!

Aus lauter Euphorie heraus, habe im mich letzte Woche auch gleich beim Ironman 70.3 Estland angemeldet. Und damit ich weiß, wie es um den Allgemeinzustand steht, war es an der Zeit

einen kleinen Fitnesstest zu bestreiten.

Mein Kumpel Holger hat mich zum Karlsfeld Triathlon eingeladen und ein wunderbares Komplettpaket aus Sartplatz, Übernachtung und mega leckerer Spagetti Bolognese geschnürt! – Also ablehnen konnte ich eh nicht 😉 Danke nochmal für alles!

Das Rennen in Karlsfeld ging über die olympische Distanz mit etwas verlängertem Radfahren. Also 1,5 km Schwimmen, 46 km Rad (etwas länger ist immer gut) und abschließend 10 km Laufen.

Gestartet wurde um 9 Uhr. Das war auch eine sehr humane Zeit und ich war wach genug, um mich gleich nach dem Start an die Spitze zu setzen und als erster das Wasser nach ca. 20 Minuten und rund 30 Sekunden Vorsprung zu verlassen.

Auf dem Rad habe ich mir im Vorfeld schon aufgrund meiner guten Trainingswerte relativ hohe Ziele gesetzt.

Anfangs dachte ich, hätte schwere Beine, aber das Gefühl habe ich einfach unter,- bzw. weggedrückt und nach den ersten 10 Minuten lief die Kiste dann auch wie gewollt! Auf der Bundestraße war ich immer mit knapp 50 km/h unterwegs. Das motiviert logischerweise!

In der zweiten Runde kam dann ganz kurz der Gedanke auf, ob das eine gute Idee ist so zu bolzen.

Aber mein erster Trainer hat immer gemeint, das wichtigste beim Radfahren im Triathlon ist, nicht ans Laufen zu denken! Also habe ich diesen Gedanken auch schnell wieder verworfen und mich erst mit dem Laufen beschäftigt, als es nötig war.

Den Lauf wollte ich eigentlich mit 3:20 Minuten pro Kilometer angehen. Aber ich habe mir auf der regennassen Tartanbahn wenige Tage zuvor beim wegrutschen eine leichte Zerrung geholt. Also war „nur“ 3:35 pro Kilometer drin. Die bin ich dafür gelaufen als hätte ich den Tempomat eingestellt.

Nach 2:01:49 h war ich dann auch als erster und mit Streckenrekord im Ziel. Sorry Lukasz 😉

Wie geht’s mir jetzt damit? Sehr gut! Ich kann eigentlich gar nicht beschreiben wie gut es sich anfühlt, wieder unter 4er Schnitt laufen zu können! Vor wenigen Wochen war das alles noch komplett undenkbar. Also versinke ich zurzeit einfach nur in Dankbarkeit und tue alles dafür, auch weiterhin gesund zu bleiben.

Ich hoffe nur, dass ich auch für die nächsten 70.3 Rennen den Code für einen schnellen Halbmarathon knacken kann!

Dafür habe auch schon einige Ideen! Zum Beispiel: regelmäßiges Training!

Mal schauen wie es kommt 😉 Bisher immer anders als gedacht. Manchmal besser, manchmal schlechter… wie im echten Leben halt!

Freut mich, dass ihr bis hierhin gelesen habt!

Bis bald,

Hannes

PS: Den Karlsfelder Triathlon kann ich euch nur wärmstens empfehlen! Er ist super gut organisiert und die Sportanlage ist der Wahnsinn! Alles ist super familiär und man fühlt sich sofort sehr wohl! Das hilft dann mir eh immer, einen guten Wettkampf abzuliefern. Also dickes Danke auch nochmal an alle Karlsfelder und das Orga Team!

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