Trainingslager in Port Elizabeth

Hallo Zusammen,

ich war nach längerer Abstinenz mal wieder in Südafrika unterwegs! Wie die meisten von euch schon wissen, hatte ich ja ein kleines Einreiseverbot wegen einem Overstay von 8 Tagen… Naja, das ist rum und ich bin wieder willkommen!
Also relativ, so richtig begeistert empfangen wurde ich nicht… Die Dame am Einreiseschalter ist mit meinem Pass erst einmal zu ihrem Vorgesetzten marschiert und kam dann mit grimmiger Miene und den Worten: „you had a ban!“ zurück. Ich wurde leicht nervös und sah mich schon wieder im nächsten Flieger zurüch nach Deutschland sitzen. Antwortete aber möglichst cool: „Yes, I HAD“. Sie wackelte dann nochmal zu ihrem Boss. Gefühlte 10 Minuten später kam sie wieder: „Don’t get in trouble this time! Welcome to South Africa.“.

Geschafft! Es konnte los gehen…
Ich war ja schon zig mal in Südafrika und die meisten meiner Freunde leben in Port Elizabeth. Also war klar, dass ich hier zuerst vorbeischauen musste!
Port Elizabeth auch PE genannt, liegt in der Nelson Mandela Bay und die Topographie ist eher flach. Es gibt außerhalb schon einige Berge, aber bekannt ist die Stadt eher für den starken Wind. Nicht umsonst wird PE „The windy City“ genannt.

Für mich ging es so früh in der Vorbereitung hauptsächlich darum, eine Grundlage aufzubauen. Also viele ruhige lange Touren zu fahren und den Stoffwechsel zu trainieren. Dafür ist PE perfekt!
In der windigen Stadt gibt es außerdem auch ziemlich viele Schwimmbäder.

Ich habe ja schon vor einigen Wochen meine Seriösisierung angekündigt. Also ich werde alles noch seriöser umsetzten als sowieso schon. Deshalb war mir besonders wichtig, dass ich auch Anschluss an Schwimmgruppen hatte. In der Gruppe schwimmt man automatisch härter, als man es alleine tun würde.
Das werde ich jetzt so durchziehen, auch wenn ich wieder Zuhause oder egal wo bin!

Insgesamt verlief das Trainingslager sehr gut! Ich hatte nur einen Tag, an dem mein Bein etwas beleidigt war. Zum Glück konnte ich dieses Problem ziemlich schnell mit Hilfe meiner Physios Hans und Urs lösen. Gott sei dank gibt es WhatsApp!

Vielen Dank euch beiden für die Fernwartung! Mit ein paar Übungen war ich am nächsten Tag wieder fit für noch mehr Kilometer auf dem Rad, in Laufschuhen und im Wasser!

Ich bin alleine in der letzten Woche meines Camps fast 1000 km Rad gefahren. Die Motivation stimmt 😉

Insgesamt war das Trainingslager ein ziemlicher Erfolg! Ich hatte auch genügend Zeit, mir Ziele zu setzen, zu reflektieren und ich bin sicher, 2019 wird Hammer werden!

Aber jetzt geht es erst einmal wieder nach Hause zu Familie, Freunden und Indoor-Training!

Frohe Weihnachten!

Hannes

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